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Werden auch künftig den Herren-Nachmittag organisieren: Horst Kalchgruber (links) und Reimund Dirr. Bild: Archiv

Kritik wirkt belebend – Doppelspitze bestätigt

(ako) Not macht erfinderisch – also zog der Klingenburger Herren-Nachmittag nach dem Abgolfen am letzten Oktober-Mittwoch ins ländliche Unterknöringen, wo im vollbesetzten Gasthof Adler leckere Enten serviert und heiße Diskussionen geführt wurden.

Letztlich gaben sich die kritischen Geister ebenso zufrieden wie das Establishment, folgerichtig erhielt die Doppelspitze Horst Kalchgruber und Reimund Dirr für ein weiteres Jahr das fast einstimmige Votum als Men's-Captains.

Dass nicht alles wunschgemäß verlaufen war in der vergangenen Saison, zeigten die Wortmeldungen. Sogar schriftlich hatte Mitglied Herbert Müller eine „Petition“ vorgelegt,  in der Hans-Peter Riedel als neuer Captain ins Gespräch gebracht wurde. Doch dieser lehnte ab, hatte dafür ein paar kreative Vorschläge parat. So fand die Aufforderung, im eigenen Kreis nach Sponsoren zu suchen, prompt dreifache Resonanz. Auch in puncto Finanzen kamen die Zahlen auf den Tisch – die Kasse 2017 ist nahezu leer, doch dieser Zustand ist zum Saisonschluss laut Kalchgruber sogar ausdrücklich erwünscht. Ebenso willkommen sind Anregungen für mehr Abwechslung im Spielbetrieb, der fast ausnahmslos im vorgabewirksamen Stableford-Modus erfolgte.  

Immerhin hatten 2017 insgesamt 125 Golfer  am Herren-Nachmittag teilgenommen. Am erfolgreichsten schnitt übers Jahr wieder einmal Präsident Joachim Lichtblau ab, der allein 13mal den Brutto-Preis einheimste. Dahinter mit beträchtlichem Abstand Hans Amann und Peter  Vohle. Im Netto war „Rookie“ Manfred Michalke in der Gesamtwertung mit drei Punkten Vorsprung vor Lichtblau der Beste, auf den weiteren Plätzen folgten Hans Seitz, Peter Vohle und Alois Brunhuber.

Im nächsten Jahr wollen die Klingenburger Herren mit dem Verzicht auf eine Halfway-Verpflegung und der Wiedereinführung einer „Drei-Putt-Sau“ ihre Finanzsituation aufbessern. Bei den Rahmenbedingungen des Spielbetriebs bleibt derweil nahezu alles beim Alten – in den Sommermonaten geht’s erst um 13:30 Uhr los, bis auf wenige Ausnahmen jeweils vorgabewirksam. Und dreimal darf jedermann für je 10 bzw. 30 Euro (offenes Turnier) testen – erst beim vierten Start ist der volle Jahresbeitrag (130 €) fällig.  Auch Freunde und Bekannte sind – gegen Zahlung der Start- und Spielgebühr – nach wie vor gern gesehen.