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 MENÜ

Wettspielbedingungen und Platzregeln des GC Schloss Klingenburg (Stand: April 2012)

Diese Regelungen gelten für alle Vereinswettspiele. Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes. Die Wettspiele werden nach dem DGV-Vorgabensystem ausgerichtet.

 

A: Wettspielbedingungen (Auszug)

1. Bälle und Driverköpfe

a.) Es bestehen keine Beschränkungen auf Ballmarken und Typen.

b.) Jeglicher Driver, den ein Spieler mit sich führt, muss einen Schlägerkopf haben, der bezüglich Typ und Neigung der Schlagfläche (Loft) in dem vom R&A herausgegebenen Verzeichnis zugelassener Driverköpfe aufgeführt wird. Es gilt der Musterwortlaut gemäß Nr. 1 a. Anhang I, Teil C der Golfregeln.

2. Unangemessene Verzögerung, langsames Spiel (Regel 6-7)

Es gelten die Richtlinien zum Spieltempo, die der Deutsche Golf Verband in den für seine Verbandswettspiele geltenden DGV-Wettspielbedingungen festgelegt hat.

3. Aussetzen des Spiels wegen Gefahr

Es gilt der Wortlaut gemäß Nr. 4, Anhang I, Teil C der Golfregeln.

Signal für Aussetzung des Spiels wegen Gefahr: ein langer Ton eines Signalhorns

Sonstige Unterbrechung: wiederholt drei aufeinander folgende Töne eines Signalhorns

Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt zwei kurze Töne eines Signalhorns.

Das Recht des Spielers, sein Spiel bei Blitzgefahr eigenverantwortlich zu unterbrechen, bleibt unberührt (Regel 6-8a II).

4. Verbot von motorbetriebenen Golf Carts

Es gilt der Wortlaut zu „Beförderung“ gem. Nr. 9 Anhang I, Teil C der Golfregeln.

5. Entscheidung bei gleichen Ergebnissen (Stechen)

Lochspiel:

Endet ein Lochspiel gleich, so ist es Loch für Loch weiterzuspielen bis eine Partei ein Loch gewinnt. Das Stechen beginnt an dem Loch, wo das Lochspiel begann. Im Vorgabe-Lochspiel werden die Vorgabeschläge wie in der vorgeschriebenen Runde angerechnet.

Zählspiel:

Soweit die Einzelausschreibung keine speziellere Regelung vorsieht, erfolgt bei allen Zählspielen (mit und ohne Vorgabe) ein „Kartenstechen“ unter Zugrundelegung von neun der gespielten Löcher, deren Auswahl nach dem Schwierigkeitsgrad entsprechend der Vorgabenverteilung (1,18,3,16,5,14,7,12,9) erfolgt. Bei weiterer Gleichheit zählen die 6 Löcher mit dem Schwierigkeitsgrad 1,18,3,16,5,14 danach 1,18,3 und schließlich das schwerste Loch. Bei weiterer Gleichheit entscheidet das Los (= Zufall der Ergebnisliste).

6. Üben/Nachputten (Regel 7-2 Anmerkung 2)

Zwischen dem Spielen von zwei Löchern darf ein Spieler im Zählspiel auf oder nahe dem Grün des zuletzt gespielten Lochs keinen Übungsschlag (z.B. „Nachputten“) spielen und darf die Oberfläche des Grüns des zuletzt gespielten Lochs nicht durch Rollen eines Balles prüfen.

7. Abgabe von Zählkarten

Zählkarten sind unmittelbar nach Beendigung der Runde im Clubsekretariat abzugeben. Die Zählkarte gilt als abgeben, wenn der Spieler den Vorraum verlassen hat.

8. Zählerbestimmung

Soweit die Zählerbestimmung nicht durch Computerausdruck oder durch den Starter erfolgte, ist es den Spielern einer Gruppe freigestellt wie sie die Zählkarten tauschen.

9. Elektronische Kommunikationsmittel

Das Mitführen von sende- und /oder empfangsbereiten elektronischen Kommunikationsmitteln oder deren Benutzung wirkt auf dem Platz störend und rücksichtslos.

Stellt die Spielleitung eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs durch die Benutzung eines solchen Gerätes durch einen Spieler oder Caddie fest, so kann die Spielleitung diese Störung als schwerwiegenden Verstoß gegen die Etikette bewerten und eine Disqualifikation aussprechen.

Die gesamte Wettspielordnung als PDF-Dokument: Wettspielordnung.pdf


B: Platzregeln

1. Aus (Regel 27)

ist gekennzeichnet durch weiße Pfosten.

2. Wasserhindernis (Regel 26)

zusätzlich gilt:

Provisorischer Ball an Loch 13

Um das Spiel nicht unangemessen zu verzögern, darf an Loch 13 ein provisorischer Ball nach einer der Wahlmöglichkeiten der Regel 26-1 gespielt werden, falls nicht sicher ist, ob der Ball im Wasserhindernis liegt oder nicht. Wird in einem solchen Fall der ursprüngliche Ball im Wasserhindernis gefunden, so darf der Spieler den ursprünglichen Ball spielen wie er liegt oder den provisorischen als Ball im Spiel weiter spielen, jedoch nicht mehr nach Regel 26-1 verfahren.

3. Ungewöhnlich beschaffener Boden, Boden in Ausbesserung (Regel 25)

Boden in Ausbesserung sind mit blauen Pflöcken gekennzeichnete oder weiß eingekreiste Flächen. Frisch verlegter Soden und mit Kies verfüllte Drainagegräben sind auch ohne jede Kennzeichnung Boden in Ausbesserung. Es darf straflos Erleichterung nach Regel 25-1 in Anspruch genommen werden.

4. Hemmnisse (Regel 24)

Unbewegliche Hemmnisse sind alle befestigten, mit künstlicher Oberfläche (z.B. Kies) angelegte Straßen und Wege (Regel 24-2).

Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1).

5. Schutz junger Pflanzen

Behindert eine junge Pflanze, welche angepflockt ist, die Standposition oder den Raum des beabsichtigten Schwungs eines Spielers, so muss Erleichterung nach Regel 24-2 in Anspruch genommen werden.

6. Eingebetteter Ball

Ist im Gelände ein Ball in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet, so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, wo er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden.

7. Entfernungsmesser

Für alle Spiele auf dem Platz darf ein Spieler sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, die sein Spiel beeinflussen können (z.B. Steigung, Windgeschwindigkeit, Temperatur usw. ), so verstößt er gegen Regel 14-3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet ob die zusätzliche Funktion tatsächlich benutzt wurde.

Strafe bei Verstoß gegen Platzregel:
Lochspiel - Lochverlust, Zählspiel - zwei Strafschläge


C: Etikette (Auszug):

1. Sicherheit

Nicht spielen bis die Spieler vor Ihnen außer Reichweite sind!

2. Rücksicht auf andere Spieler

Nicht stören oder ablenken, nicht auf die Puttlinie des anderen Spielers stehen oder treten!

3. Spieltempo

Zügig spielen und Anschluss halten. Wenn der Anschluss nicht gehalten wird und die nachfolgende Gruppe aufgehalten wird, sollte das Durchspielen angeboten werden, gleich wie viele Spieler in dieser Gruppe spielen.

4. Schonung des Golfplatzes

Bunker einebnen, Divots und Balleinschlaglöcher ausbessern!

Hier gelangen Sie zur gesamten Etikette.


D: Hinweise:

Entfernungsangaben sind gemessen bis Grünanfang (100 m – weiße, 150 m – rote, 200 m – gelbe Bodenplatten in der Mitte der Spielbahn). Pfähle am Rand der Spielbahn weisen auf die Bodenplatten hin.

Schutzhütten befinden sich zwischen Grün 5 und Abschlag 12, sowie nahe den Abschlägen 2, 5, 7, 13,15 und 18.