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(ak) Hätte sie „runterschauen“ können, hätte sie sicherlich mit dem Kopf genickt: Genau so habe ich mir das gewünscht! So stand es in Ausgabe 22 der Club-News vom Januar 2014 im Nachruf auf Gudrun Wachter, der Seele der Klingenburger Club-Senioren, die mit großem Trauergeleit verabschiedet worden war. In den ersten Stunden des Jahres 2014 war die engagierte Langenauerin im Alter von nur 64 Jahren nach heroischem Kampf einem Krebsleiden erlegen.

Fünfdreiviertel Jahre später ist die Trauer verständlicherweise verebbt, aber immerhin noch 36 Sympathisanten gaben ihr die Ehre, als ihr Nachfolger Walter Hahn-Blumberg zum 6. Gudrun-Wachter-Gedächtnisturnier einlud. Der „neue“ Senioren-Captain, der demnächst wieder einen Kranz auf Gudruns Grab niederlegen wird, hatte bei Amtsantritt ein bestens bestelltes Feld vorgefunden und keinerlei Anlass gesehen, im Prinzip irgendetwas zu ändern. Schließlich hatte Gudrun Wachter vor ihrem Tod in ihrer typischen Art „alles bestens geregelt“ - sowohl im privaten als auch im golferischen Bereich.

Auf der Klingenburg war sie nicht müde geworden, für „ihre“ Senioren zu werben und die Teilnehmerzahl ständig zu vergrößern. Und sie hatte es tatsächlich geschafft, aus der einst mitleidig belächelten Gruppe der Außenseiter eine „hoffähige“ Gemeinschaft zu entwickeln, die auf der Klingenburg als eine feste Größe mit immer mehr Zulauf anerkannt ist.

Walter Hahn-Blumberg ist zwar im Gegensatz zu seiner beliebten Vorgängerin kein Dauertrommler und auch kein Mann von Kompromissen, aber seine Geradlinigkeit und Kompetenz wirken überzeugend. Der (moderate) Aufwärtstrend hält unvermindert an, jedenfalls passen auch anno 2019 Richtung und Stimmung. Das letzte Wachter-Turnier machte da keine Ausnahme. Bei meist trüben, aber regenfreien Wetter konnten sich auch die Leistungen auf schwerem Boden sehen lassen. Allen voran der Captain höchstpersönlich. In Abwesenheit von Netto-Siegerin Brigitte Trabert (39 Punkte) nahm Hahn-Blumberg (36) bei der Siegerehrung für ein weiteres Jahr den stattlichen Gedächtnis-Pokal in Beschlag, in den sein Name zum zweiten Mal eingraviert wird. 

Auch in der Zweierteam-Wertung (Netto-Aggregat) war Hahn-Blumberg zusammen mit Dirk Schieber mit drei Punkten vorn (total 69), dahinter das Duo Gottfried Schwarz/Armin Häußler (66) und Toni Osterlehner/Alfons Rembold (58). Im Zweier-Brutto dominierten erwartungsgemäß Peter Vohle/Jochen Marks (total 38) vor G. Schwarz/A. Häußler (36) und Alois Seitz/Alfred Koch (31).

Captain Walter Hahn-Blumberg