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 MENÜ

(ak) Auch beim Klingenburger Herren-Nachmittag sind die Zeiten von Zuwächsen längst vorbei. Gleichwohl gilt die bunt gemischte Interessengemeinschaft, die   regelmäßig mittwochs die Schläger schwingt, nach wie vor als eine stabile Institution im Klingenburger Turnierangebot. Dies belegt auch die Bilanz der Spielzeit 2019 mit einem Schnitt von fast 40 Teilnehmern bei 28 Heim-Veranstaltungen. Über die gesamte Saison hinweg sind sogar mehr als 100 Golfer registriert – eine solide Basis, die auch im kommenden Jahr für „klare Verhältnisse“ bürgt.

Dies trifft ebenfalls auf die Führungs-Doppelspitze mit Reimund Dirr sen. und Horst Kalchgruber zu. Und wenn Not am Mann ist, springt „Altmeister“ Alois Brunhuber in die Bresche. Er tat dies auch beim Abgolfen als spontan nominierter Wahlleiter – das Votum der 52 anwesenden Stimmberechtigten fiel erwartungsgemäß eindeutig aus: Dirr/Kalchgruber werden somit weiterhin als Captains fungieren. 

Allerdings muss der Herren-Nachmittag aller Voraussicht nach im 40. Jubiläumsjahr 2020 kleinere Brötchen backen, nachdem einige „feste Größen“ ausfallen werden – darunter auch das Saison-Highlight mit dem Turnier des Baumarkts Gersthofen, das künftig den Veranstaltungskalender auf Club-Ebene ziert. Sollten neue Sponsoren ausbleiben, müssen die Lücken durch private Initiativen geschlossen werden.

Rein sportlich befinden sich die Klingenburger Mannsbilder nach wie vor auf hohem Niveau. Selbst beim abschließenden Vierer-Scramble – ansonsten wird regelmäßig vorgabewirksam gespielt – kam neben der Gaudi die Lust auf „richtige“ Golfschläge nicht zu kurz. Die Ergebnisse sprechen für sich. So reichte beispielsweise eine Runde mit 12 Pars und 4 Birdies bei nur zwei Bogeys und einem gemeinsamen Handicap 19 trotz 57 Netto-Punkten nur zum geteilten Rang sechs. Spitze war derweil mit 61 Netto das Quartett Tobias Oßwald, Paul Hartinger, Alfred Bader und Günther Merkle. 

Bedeutend ernster zu nehmen waren die Leistungen der Jahreswertung. Hier trumpfte im Brutto wiederum Club-Präsident Joachim Lichtblau mit frappierender Beständigkeit   auf – seine 148 Wertungspunkte aus 16 Turnieren sind allerdings zu relativieren, denn seine nächsten „Verfolger“ hatten weniger Teilnahmen aufzuweisen. So auch Peter Vohle (95 Punkte aus 13 Turnieren), Frank Gromes (93/14) und der „heimliche Champion“ Tobias Oßwald, der ebenso wie Jürgen Käser (11 Teilnahmen) zwar „nur“ 79 Wertungspunkte scorte, aber bei insgesamt sieben Turnieren gleich fünfmal gewann. In der Netto-Jahreswertung glänzte „Speedie“ Ernst Feil mit 91 Punkten aus 12 Wertungen, dahinter Hans Seitz (69/9) und Ralf Wörle (63/11).