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Mit Petrus im Bunde: Lutz Matthiessen.

Mit Petrus im Bunde: Lutz Matthiessen.

Wetterwunder steigert Scores und Stimmung

(ako) Verlässliche Sponsoren sind heutzutage dünn gesät – der Baustoffmarkt Gersthofen ist eine der löblichen Ausnahmen. Lutz Matthiessen, der umsichtige Geschäftsführer und begeisterte Freizeitgolfer, versteht es meisterhaft, Job und Hobby unter einen Hut zu bringen. Sein Sohn Philipp, ebenfalls Club-Mitglied auf der Klingenburg, hält ihm als Partner in der Geschäftsführung den Rücken frei, und er selbst findet trotz aller beruflichen Beanspruchung immer mal wieder eine zeitliche Lücke zum Schlägerschwingen. Darüber hinaus lässt er sich's seit 2012 nicht nehmen, beim Herrennachmittag ein Offenes Turnier zu sponsern. So auch dieses Jahr – und alles hat wieder nahezu perfekt gepasst.

Die fünfte Auflage reihte sich würdig an die vorausgegangenen Veranstaltungen an. Mit 56 Teilnehmern, darunter die Ski-Legenden Marc Girardelli und Armin Bittner, war die Resonanz ebenso erfreulich wie die Stimmung. Kein Wunder, schließlich hatten die Organisatoren vom Baustoffmarkt inklusive der Captains Horst Kalchgruber und Reimund Dirr alles unter Kontrolle, sogar das Wetter. Entgegen allen Prognosen blieb es an diesem ersten Juni-Mittwoch trocken, solange die Golfer unterwegs waren. Zusätzlich wurden sie rundum verwöhnt – mit Teegeschenken vorm Start, kleinen Snacks und leckeren Flammkuchen an der Halfway, und beim abendlichen Bankett mit einem herzhaften Drei-Gänge-Menü. Ansehnliche Preise für die besten Scores gab's natürlich auch noch, da fielen ein paar schwächere Ergebnisse nicht ins Gewicht.

Bemerkenswerte Leistungen wurden von den Greenkeepern schon vor dem ersten Abschlag vollbracht. Nach den Regenmassen der vorausgegangenen Tage und Nächte war fast schon eine Absage erwogen worden, stattdessen präsentierten sich die Fairways und Grüns auf der Klingenburg in sensationellem Zustand, und darüber blinzelte zeitweise sogar die Sonne. So war kein Anlass gegeben, die Vorgabewirksamkeit aufzuheben. Der Platz spielte sich zwar schwer, aber die Verhältnisse waren absolut fair. Dies bewiesen nicht zuletzt ein paar „Ausreißer“, die mit Super-Resultaten ins Clubhaus kamen.

Allen voran Karl Reichard, der mit 41 Stableford-Punkten die Top-Marke im Netto setzte. Auch seine 27 Brutto-Punkte waren aller Ehren wert, nur Club-Spitzenspieler Tobias Oßwald war besser (30 Punkte). Der Dillinger Alexander Höß belegte gleichauf Brutto-Rang zwei (27), dahinter Hans Amann und Präsident Joachim Lichtblau (je 26).

In der Netto-Wertung ragten noch Ralf Wörle und Friedbert Karolczyk mit je 39 Punkten heraus. Zu den Preisträgern gehörten auch Reiner Faist (36 Punkte), Bernd Reinhard und Günter Führer (je 32) sowie Karl-Heinz Both und Jürgen Freitag (je 37). Die Sonderwertung „Nearest to the Gockel“ an Loch 13 gewann Detlef Schweikert (3,30m), den längsten Drive feuerte Tobi Oßwald an der 16 ab.

Weitgehend im Hintergrund blieb diesmal Willi, der Star-Terrier der Matthiessens. Frau Sabine bildete zwar mit ihrem Liebling wiederum das bewährte Empfangskomitee in der Open-Air-Lounge, doch ansonsten wirkte der als scharfer Rattenfänger bekannte Parson Russell eher gelangweilt. Schließlich hatte ja auch alles reibungslos geklappt. Und fürs nächste Jahr hat Herrchen Lutz bereits die 6. Auflage in Aussicht gestellt.