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Siegerparade beim Matchplay-Finale: vl. l. Günter Führer, Hans-Peter Riedel, Gesamtsieger Hans Amann, Bernd Taglang - rechts die Organisatoren Rainer Gerum (am Mikro) und Alfred Koch. Im Vordergrund Präsident Joachim Lichtblau (l). und Ex-Präsident Lothar Freitag. Bild: Richard Knipser

Ein Herbsttag wie im Bilderbuch

(ako) Ein goldener Herbsttag wie im Bilderbuch – geradezu ideal zum Golfen. Das Matchplay-Finale samt Begleitturnier am 31. Oktober, dem Brückentag vor Allerheiligen, hätte nicht besser platziert werden können. Wer zu den Teilnehmern zählte, durfte sich glücklich schätzen. Allen voran Hans Amann. Der neue Champion  im Lochwettspiel wies Final-Gegner Bernd Taglang mit 3&2 in die Schranken. Im Match um Platz 3 behauptete sich Günter Führer gegen Hans-Peter Riedel (5&4).  

Auch hinterher lohnte es sich, dabei zu sein. Insgesamt 14 Preise wurden unter den 36 Auserwählten vergeben, dazu ein feines Essen von Jung-Köchin Merve, garniert  mit dezenten Pianoklängen (Uli Dehner) – der  Saisonabschluss hatte für fast jeden Geschmack ein Zuckerl parat. Auch Präsident Joachim Lichtblau war angetan, hielt sich allerdings entgegen sonstiger Gewohnheit auf den Fairways auffallend zurück. So reichte es dem Brutto-Garanten im Stableford-Begleitturnier mit 24 Punkten nur zu Rang zwei hinter dem „ewig jungen“ Club-Doc Volker Rudolph (25).

Unter den elf Damen, allesamt mit einer Rose begrüßt, war Gerum-Gattin Sin Lim die Brutto-Beste  (15 Punkte). Im Netto schoss wieder einmal Harry Wagner mit 42 Punkten den Vogel ab, bei den Damen glänzte Jungtalent Anna Riedel mit 38 Punkten. Knapp dahinter (37) rangierte Claudia Prommersberger-Fischer, die neue Proshop-Chefin, die als großzügige Sponsorin auf ihren Preis verzichtete und dafür mit Sonderbeifall samt Blumenstrauß entschädigt wurde. Applaus auch für Sepp Ritter und Lim, die gemeinsam eine zünftige Halfway präpariert hatten.

Die Siegerehrung des 2015 spontan ins Leben gerufenen Matchplay-Wettbewerbs für AK-50-plus-Jahrgänge war nach olympischem Vorbild mit Medaillen verbunden: Gold für Routinier Hans Amann, Silber für „Neuling“ Bernd Taglang und jeweils Bronze an Günter Führer und Hans-Peter Riedel. Gleichzeitig übernahm Neu-Champion Amann die „Old-Eagle-Wandertrophy“, einen bronzenen Steinadler, als Nachfolger von Premierensieger Robert Gulkin. Die ersten vier Matchplay-Plätze  waren zudem mit dem Gewinn einer multifunktionalen Kuscheldecke dotiert.

Immerhin mussten sich die „Glorreichen Vier“ für den Finaltag in jeweils sechs Partien Mann gegen Mann qualifiziert haben. Wobei eine Niederlage in den Gruppenspielen, wie mehrfach bewiesen, durchaus noch auszugleichen war. Trophy-Stifter und Vorjahres-Finalist Peter Vohle hatte schweren Herzens seine Teilnahme nach den Gruppenspielen, die er ungeschlagen absolviert hatte, vorzeitig abbrechen müssen. Inzwischen ist er erfolgreich operiert und bereitet sein Comeback vor. 

Am Gelingen der Abschlussveranstaltung hatte auch das Sekretariat seinen Anteil. Johanna Rössle hatte tags zuvor schon ein paar Greenfeespieler „vorgezogen“, und Siggi Wegner, die auch am Bankett teilnahm, hatte die vom tollen Wetter angelockten Spontanspieler geschickt „umverteilt“. So erreichten alle neun Flights trotz früher  Winterzeit-Dunkelheit noch „sehend“ das Clubhaus. Womit auch die Organisatoren Rainer Gerum und Alfred Koch ein Erfolgserlebnis hatten.