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Siegerehrung beim BMW-Cup mit Firmenchef Peter Reisacher (r.), BMW-Mitarbeiterin Maria Kaufmann, Spielführer Jürgen Käser (Mitte), daneben die Netto-Preisräger Michael Schmid und Günter Führer, ganz links BMW-Filialleiter Udo Maier aus Krumbach. Bild: Blitz

Kontaktpflege mit Power im Wohlfühl-Format

Von Alfred KOCH

Alles hat gepasst beim BMW-Reisacher-Cup International – eine stattliche Teilnehmerzahl (107 plus Abendgäste), professionelle Organisation, starke Leistungen auf einem bestens präparierten Golfplatz, tolle Preise und strahlende Sieger. Selbst das Wetter spielte mit und beschränkte sich trotz aller Negativ-Prognosen auf kurzzeitige Nieselphasen. Auch „indoors“ allerorts gute Laune und gelöste Stimmung, dazu Köstlichkeiten aus Küche und Keller – so sieht ein echter Saison-Höhepunkt aus.

Präsident Joachim Lichtblau und Spielführer Jürgen Käser atmeten sichtlich auf. Das Führungsteam des Golfclubs fühlte sich darin bestätigt, dass auf der Klingenburg große Turniere mit mehr als 100 Personen, die auch gehobenen Ansprüchen standhalten, sehr wohl möglich sind. Jedenfalls dürfte das vorausgegangene Experiment beim Benefiz-Event der Rotarier mit dem „Outsourcing“ der Abendveranstaltung keine Wiederholung finden. Für den rührigen Autohaus-Chef Peter Reisacher, der auch die 9-Loch-Afterwork-Turniere auf der Klingenburg sponsert, standen derartige Pläne erst gar nicht zur Debatte. Schließlich gehört das Qualifikationsturnier um den deutschlandweit ausgetragenen BMW-Cup seit Jahren zum festen Bestand regelmäßiger Kontaktpflege im Wohlfühlformat.

So präsentierte sich auf den Hängen rund um die Klingenburg traditionsgemäß die komplette aktuelle BMW-Parade mit ihren flotten Flitzern und edlen Karossen. Und wer bei der Autoschau zwischen Golfspiel und Dinner ein bisschen Erholung brauchte, der konnte sich vom eigens bestellten Offinger Physiotherapeuten Markus Maschowski, selbst Klingenburger Clubmitglied, an Ort und Stelle wieder munter machen lassen. In einem Fall war dieser Sonderservice sogar für erste (Massage-)Hilfe gefragt. Die Heidenheimerin Sybille Schröder hatte sich „über Nacht“ einen Hexenschuss zugezogen und musste nach ein paar Schlägen schweren Herzens ihre Golf-Ambitionen einstellen. Dank sofort eingeleiteter Spezialbehandlung im „Notfallstudio“ über der Gastronomie reichte es immerhin noch zur schmerzfreien Teilnahme am abendlichen Bankett.

Bei der Siegerehrung mit dem Memminger Firmenchef Reisacher und „Kontaktfrau“ Maria Kaufmann gab's fast nur fröhliche Gesichter. Dafür sorgten vorrangig 12 Unterspielungen und viele Ergebnisse im Schonbereich. Die geballte BMW-Power schien sich übertragen zu haben. Am meisten freuten sich die Gewinner der vier Netto-Klassen, denn sie haben sich fürs Regionalfinale des BMW-Cups (voraussichtlich im Raum München) qualifiziert. Allen voran Seriensieger Michael Schmid, der in der Klasse Herren B mit 42 Punkten sein Handicap auf nunmehr 11,4 drückte. Dieselbe Punktzahl erreichte in der Aufbauklasse Armin Oehler (jetzt Hcp 28,9). Die sportlich wertvollste Leistung gelang Niko Beranek, der in Klasse A 38 Punkte scorte und sich auf Hcp 4,4 verbesserte. Im Damen-Netto glänzte wieder einmal Claudia Pommersberger-Fischer mit 39 Punkten (Hcp 24,8).

Weiter unterspielten: Ludwig Stegherr (37 Punkte), Hans-Jörg Lamping (39), Günter Führer (39), Bernd Taglang (37), Michaela Stegherr (38), Thomas Ewald (39), Uli Fischer (37) und Sabine Pieper (37/Neu-Ulm).

Brutto-Bester war Doppelsieger Niko Beranek mit stattlichen 33 Punkten. Bei den Damen war Claudia Glogger mit 22 Punkten vorn, doch im Brutto gibt’s laut Reglement nur Preise, aber kein Weiterkommen. Der BMW-Cup ist nun mal aufs populärere Netto abgestimmt.