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 MENÜ

Jeweils nur einen Schlag auseinander: Vierer-Clubmeister Felix und Julian Oberfrank (Mitte), rechts die Zweitplatzierten Nico Hintermayer und Marc Gratzl, links die Dritten, Manfred Linder und Niko Beranek (jeweils v.l.).

Spannung bis zum letzten Loch

(ako) Buchstäblich bis zum allerletzten Putt hing die Entscheidung bei der Vierer-Clubmeisterschaft am seidenen Faden: Letztlich gab's ein Happy End für das Augsburger Brüderpaar Felix und Julian Oberfrank, die nach zwei Wettkampf-Tagen mit einem einzigen Schlag Vorsprung (gesamt 152) ihren ersten Vierer-Titel auf der Klingenburg gewannen.

Somit hat sich Felix der Glückliche (Hcp 2,5) nach seinem Einzeltitel vom Vorjahr bereits zum zweiten Mal auf der Meisterliste verewigt. Für seinen gut zwei Jahre jüngeren Bruder (20) war's der erste Golf-Titel überhaupt. Geht seine Aufwärtsentwicklung ähnlich weiter (jetzt Hcp 5,0), dürfte es nicht der letzte gewesen sein.

Denkbar knapp geschlagen geben musste sich das Favoriten-Duo Marc Gratzl/Nico Hintermayer, die aktuellen Einzelmeister bei den Aktiven und der Jugend. Sie führten auch nach einer brillanten ersten Runde im Auswahldrive mit 69 Schlägen das 42-köpfige Teilnehmerfeld an (1 Eagle, 5 Birdies), doch im klassischen Vierer leisteten sie sich vier Doppel-Bogeys – im Endeffekt zumindest einer zuviel. Auch die Titelverteidiger Manfred Linder/Nikolai Beranek waren bis zum letzten Loch gleichauf, ehe sie sich ausgerechnet an Bahn 18 das einzige Doppelbogey leisteten – so reichte es mit einem Total-Score von 154 nur zu Rang drei, ebenfalls nur einen Schlag hinter den Zweiten. Spannender ging's nicht.

Die nächsten Verfolger waren schon deutlich abgeschlagen: Tobias Oßwald/Reimund Dirr jr. als Vierte mit 161 Schlägen, dahinter Joachim Lichtblau/Johann Amann (164) und das erste gemischte Team mit Jürgen Käser/Maria Kaufmann (171). Erneut nicht am Start waren die früheren Seriensieger Michael Hofmann (verletzt)/Josef Rudhart.